Zapfen Sie verborgene Energiequellen an.

So einleuchtend wie zielführend: Bei vielen Prozessen in der Bewirtschaftung von Objekten und in Produktionsläufen fällt unvermeidbare Abwärme an. Diese wird zum größten Teil an die Umgebung abgegeben. Wenn die Abwärme derart „verpufft“, muss in den Heiz- oder Kühl-Kreislauf teuer neue Energie zugeführt werden. Unsere Aufgabe ist es, das in dieser Abwärme versteckte, erhebliche Energie-Potenzial für Sie zu erschließen. Diese Wiedernutzbarmachung thermischer Energie wird auch als Wärme-Rückgewinnung bezeichnet, wobei der Ausdruck „Wärme“ umgangssprachlich auch für „Kälte“einsatz steht. In Erweiterung der Möglichkeit mehrfacher Nutzbarmachung von Ressourcen kann zudem die Eignung von Feuchte-Rückgewinnung oder Entfeuchtung geprüft werden.

Erhebliches Einspar-Volumen

Das hohe Potenzial, das im Einsatz von Wärme-Rückgewinnung steckt, hat auch die Bundesregierung zum aktiven Handeln aktiviert. Sie hat sinnvolle Rahmenbedingungen mit der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009 ff.) geschaffen, welche die Berücksichtigung einer Wärme-Rückgewinnung zwingend in Deutschland vorschreibt

3-0 für Wärme-Rückgewinnung

Mithilfe der Wärme-Rückgewinnung reduzieren wir Ihren Primär-Energieverbrauch. Der dadurch erzielte doppelte Nutzen überzeugt:
  1. Zum einen sparen Sie Geld,
  2. zum anderen verringern Sie den Ausstoß von CO2-Emissionen und die schädlichen Umwelteinflüsse.
Das dritte Argument zahlt auf den kurzen Amortisationszeitraum der Wärmerückgewinnungsmodule ein:
3.  Durch die spürbare Reduktion der „neu“ einzubringenden Energie ergibt sich eine Verkleinerung und damit Investitionskosteneinsparung bei den konventionellen Energieerzeugern, wie z.B. Heizregister, Kälteanlage/maschine, Kühlturm u.a.

Abwärme findet sich überall

Grundsätzlich kommt Wärmerückgewinnung überall dort in Betracht, wo thermische Energie auf Trägermedien fließt. Dazu zählen z. B.

  • warme Abluft & heiße Abgase,
  • warmes Abwasser,
  • thermische Energie, die physikalisch auf dem Transport von Wärmeenergie bei Kühlungsvorgängen entsteht,
  • Prozessabwärme,
  • etc.

Trägermedien können gasförmig (z.B. Luft), flüssig (z.B. Wasser), Festkörper oder auch Mischformen sein, wie z.B. Frostschutzmittel.

Je effizienter Wärmerückgewinnung betrieben wird, desto weniger neuer Energieeinsatz muss aufgebracht werden für Heizen oder Kühlen. Bei hohen Wirkungsgraden (die sogenannte "Rückwärmezahl") eines Wärmerückgewinnungssystems können oft mehr als 90 % der nötigen Heizenergie gedeckt werden. In vielen Fällen ist nur an wenigen, kalten Tagen im Jahr der Betrieb eines Nacherhitzers notwendig.

 

Das beste System für Sie

Wenn wir Energierückgewinnungssysteme miteinander vergleichen und auf die beste Eignung in Ihrem Betrieb prüfen, geht es zunächst um eine energetische Bewertung, ausgedrückt in Beträgen für Investition und Einsparung. Die Lebenszykluskostenberechnung liefert nach VDI 2067-1/ DIN 18599-3 belastbare Werte für unsere Empfehlung und Ihre Entscheidung für das eine oder das andere Energierückgewinnungssystem. Wir betrachten dabei Ihre spezifischen Rahmenbedingungen wie u.a. Auslastungszeiten der Anlage, spezielle Energieabnahmepreise und weitere relevante Faktoren.

 

Die Technik bei der Wärmerückgewinnung

Alle Systeme arbeiten nach folgender Methode (hier dargestellt am Beispiel des Trägermediums Luft): Aus dem Objekt wird über Kanäle die erwärmte Luft (Abluft) abgeführt, im Wärmetauscher wird der Abluft die Energie entzogen und als kühle Fortluft aus dem Gebäude geblasen. Zugleich strömt kühle Außenluft in den Wärmetauscher und wird dort mit der gespeicherten Energie erwärmt und als warme Zuluft wieder in das Objekt zurückgeführt. Das gleiche Prinzip lässt sich auf das erwärmte Abwasser übertragen.
Wärmerückgewinnung Funktionsprinzip
Je nach Trägermedium und Integration in vohandene Infrastruktur gibt es eine Fülle passgenau auf Ihre Belange einsetzbarer technischer Komponenten.  Für kleine Betriebe gibt es effiziente, überschaubare Elemente. Für große Unternehmen leistungsstarke, integrative Kompaktanlagen. Energierückgewinnung aus Abluftanlagen kann z.B. über den Einsatz von Rotationswärmetauschern oder Kreislaufverbundsysteme erreicht werden. Bei der Rückführung von Energie aus Abwasser kommen häufig Kreuzstromwärmetauscher (oft als Plattentauscher bezeichnet) zum Einsatz.

 

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